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Leserbrief an MAZ-Zossen v. 16.10.08
„Wes Brot ich esse, des Lied ich singe“
zum Artikel MAZ v. 15.10.08 BBI: Bloß reden hilft nicht – man muß etwas tun
Schulze zum BVBB und Bürgerhilfeverein
Wie wahr H. Schulze. Sie sprechen, als MdL und Geschäftsführer der SPD Landtagsfraktion, große Worte
gelassen aus. Das der Flughafen am STO Schönefeld gebaut wird, wissen wir seit dem Urteil des BVerwG v.
16.03.06. Wir wissen aber auch, dass es Ihre Partei, Ihr Ministerpräsident waren, die uns mit den Folgen bewusst belasten wollen. Jetzt geht es darum den daraus entstehenden Schaden für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten.
Wir wissen auch das das BVerwG den PFB im Bezug auf Lärm und Entschädigung wegen zu starker Belastung der
Betroffenen für rechtswidrig erklärt hat. Der FBS und der Planfeststellungsbehörde wurden Auflagen erteilt, für deren Lösung bis jetzt auch nicht in entferntester weise etwas vorgelegt wurde. Stattdessen forderte man in der Anhörung zum ergänzenden PVB 113 ( vorher 93 ) Überflüge in der Nacht mit einer wirtschaftlichen
Begründung die jedoch vom BVwerG für ausgeschlossen galt.
Was wollen Sie tun H. Schulze? Wie wollen Sie Bürger ohne gültige Unterlagen richtig beraten?
Was macht das „Bündnis am Boden „, was haben sie diesbezüglich bisher in der Politik erreicht? Nichts! Man
hat einen großen Fehler nach dem Urteil des BVerwG gemacht, in dem man die Bürger nicht an den Verhandlungen beteiligt hat. So ist für uns nichts herausgekommen.
Sie sollten ehrlich bekennen, dass Ihre Partei und die Landesregierung es nicht wollen, dass die Betroffenen mit Waffengleichheit für ihre Rechte kämpfen können. Was wollen Sie mit dem Verein Bürgerhilfe der doch, mit Ihnen als obersten Berater nicht unabhängig ist. Wollen Sie den Bürgern sagen, als Berater habe ich einen anderen Hut auf wie als
Fraktionsgeschäftsführer der SPD – Landtagsfraktion?
Was Ihnen und der SPD nicht passt ist, dass der BVBB aufdeckt was vertuscht werden soll. Wir beteiligen uns nicht daran
den Menschen Sand in die Augen zu streuen.
Jetzt wollen Sie dem BVBB auch noch absprechen, dass er eine politische Bürgerbewegung ist. Ja, Sie wünschen
sich wohl den BVBB als lieben Sozialverein. Offensichtlich haben Sie auch nicht gemerkt, dass der BVBB in der Vergangenheit tausende Bürger beraten hat und mit vielen politischen Demonstrationen gegen die
Entscheidung Ihrer Partei demonstriert hat. Das war konkrete Hilfe die wir nun in der Beratung für den Lärmschutz fortsetzen müssen. Oder wollen sie bestreiten, dass von der FBS alles getan wird, um auf
Kosten der Betroffenen, billig davon zu kommen?
H.Berger, stellv. Ortsgruppensprecher des BVBB für Blankenfelde – Mahlow, Diedersdorf
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